Katharinenhof: Die Basis befindet sich etwas vor der Küste. Entweder
geht man also mit seinem Gerödel noch ein paar Meter zu Fuß bis zum Strand
oder läßt sich die Flaschen vom Sohn des Basisleiters für 1 oder 2 Euro mit
dem Bollerwagen zum Strand fahren. Direkt am Strand ist auch ein
Campingplatz, ansonsten läßt sich auf Fehmarn immer irgendwo ein Hotel- oder
Fremdenzimmer finden.
Getaucht wird vom Strand aus, es besteht aber auch die Möglichkeit bei
entsprechend ruhiger See sich ein stück mit dem Boot raus bringen zu lassen.
Vom Strand aus watet man die ersten paar Meter durch eine Pampe aus Algen
über glitschige Steine. Möglicherweise sind die ersten Meter im Wasser mit
miserabler Sichtweite verbunden. Bei meinen Tauchgängen dort hat sich das
aber nach einigen Metern dann gegeben und ich wurde von dem heimischen
Küsten-Unterwasserleben angenehm überascht. In den Sommermonaten entdeckte
ich stets eine schier unglaubliche Anzahl an Seesternen, Schwebegarnelen,
Seenadeln und neben sonstigen heimischen Küstenfischen natürlich auch
Ohrenquallen, Krebse und jede Menge Miesmuscheln. Die mit Algen und Seegras
bewachsenen Findlinge lohnen sich immer um etwas genauer untersucht zu
werden. Allein das unter Wasser in der Dünung hin und her schwingende
Seegras und die verschiedenfarbigen langen Algen sind eine echte Augenweide.
Um aber auf 7m Tiefe zu kommen muß man sich schon straight on vom Strand weg
bewegen. Ferner sollte man sich als Taucher vor den sonntäglichen
Hobbybootsführern in Acht nehmen. Mir haben die da jedenfalls keinen
erfahrenen und rücksichtsvollen Eindruck gemacht. Ein Boje wird also nicht
schaden.